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Festschrift - Verwandlung in Hotel le Prese

 
Hotel Le Prese trasformazione albergo

Mit Feinfühligkeit übernahm die Gesellschaft KWB – zunächst mit Ing. Walter Rickenbach als Direktor und danach mit dessen Sohn Ing. Dipl. ETHZ Markus Rickenbach – den Weiterbetrieb des alten Heilbades und wurde weiterhin Hoffnungsträger und Lokomotive des einheimischen Tourismus. Mit Gerechtigkeitssinn versuchte sie die aus der Nutzung des Sees entstehenden Nachteile, wie Beschädigung der Umwelt, Verlust des Schwefelwassers und anderer Quellen, Verarmung des Fischbestandes zu kompensieren. Und das bis im Jahre 1995 dank zwei Spitzenpersönlichkeiten: Dr. h. c. Alfred Sarasin und dessen Enkel Alfred E. Sarasin, Exponenten der aristokratischen Basler Bankbesitzerfamilie, welche die neunzigjährige Geschichte der KWB schrieben.
Der Grossvater Doktor honoris causa, erscheint nicht nur unter den Gründern der KWB sondern auch unter den Wegbereitern der Berninabahn. Es war in seiner Bank und unter seiner Leitung, dass am 14. Juni 1904 die Bahngesellschaft gegründet wurde. Er war der Hauptaktionär der KWB. Zunächst als Mitglied des Verwaltungsrates danach als Präsident, von 1915 bis 1953, beschränkte er sich nicht nur darauf, die Interessen seiner Gesellschaft wie den Bau der Elektrizitätswerke von Palü, Cavaglia und Robbia zu pflegen, sondern er verwandelte die Badanstalt in ein Hotel erster Klasse und das «Hotel Pensione Villa Lardi» in eine blühende Ferienkolonie für die Basler Schulen. Er setzte bei der Verwaltung der Berninabahn eine für das «Albergo Le Prese» eigene Haltestelle durch und sicherte der Dorfgemeinschaft das übliche Gewerbe und die üblichen Beschäftigungen. Er war selber ein reger Benutzer der Bahn, ein grosser Liebhaber des Hotels, des Sees und des Tales.
«Der Verkehr ist immer noch gross & hier in Le Prese ist das Hotel übervoll. Uns zu lieb haben sie Gäste abweisen müssen & selbst in der Villa Lardi am See sind Zimmer besetzt. […] Schade bist Du nicht mit! Während der Sitzungen könntest Du behaglich draussen sitzen, wo die ganze Terrasse voll Blumen ist & am See die Schäden sauber ausgebessert sind.»
Dieser Brief vom 31. August 1910 von Dr. h. c. Alfred Sarasin an seine Ehefrau sagt besser als eine lange Rede, wie sehr ihm das Ambiente von Le Prese am Herzen lag.
In der Tat brachte die Gesellschaft KWB unter seiner Verwaltung das Seeufer in Ordnung. In den zwanziger Jahren baute sie eine Badeanstalt, eine Konstruktion aus Holz mit einem im See liegenden Schwimmbecken, geheiztem Wasser, Umkleidekabinen und einer Liegefläche. Die Badeanstalt war auch für die Öffentlichkeit für ein bescheidenes Eintrittsgeld zugänglich. In den vierziger Jahren wurde die relativ enge hölzerne Konstruktion durch ein beheiztes Schwimmbad und eine grosse Erholungswiese auf einem langen Abschnitt des Seeufers ersetzt. Zunächst verliehen das alte Strandbad und danach das neue Schwimmbad dem Ufer einen mondänen Charakter und bildeten eine grosse Attraktion sowohl für die Hotelgäste als auch für die übrige Kundschaft und die Bevölkerung des Tales und darüber hinaus. So entstanden nach dem zweiten Weltkrieg in der Fraktion Le Prese fünf Hotelanlagen, zwei Camping und zahlreiche Ferienwohnungen.
Würdiger Nachfolger von Dr. h.c. Alfred Sarasin war dessen Enkel Alfred E. Sarasin, Mitglied des Verwaltungsrates seit 1954, ab 1965 dessen Präsident. Er amtete bis 1992, dem Jahr seiner Pensionierung. In den 38 Jahren seines Mandats wurden die Entscheidungen getroffen, welche die KWB zu einer international bedeutenden Elektrizitätsgesellschaft machten. Unter seiner Präsidentschaft wurde der Panoramaweg auf dem bis zu dem Zeitpunkt unzugänglichen Ostufer gebaut, eine unermessliche Aufwertung des Sees zum Vorteil des ganzen Tales. Leider opferte man zu jener Zeit den Anforderungen des Verkehrs den architektonischen Organismus der Schwefelwasserquelle, die Anlage der Dependance mit Treibhaus und die anglikanische Kapelle. Dafür wurde das Schwimmbad erweitert und Besserungen an Hauptgebäude, Park, Tennisplatz und Bocciabahn vorgenommen. Auch Alfred E. Sarasin war ein regelmässiger Gast
des Hotels und verbrachte seine Ferien oft beim Fischen auf dem See. Zum Zeitpunkt seiner Pensionierung – die kurz vor den Verhandlungen für die Erneuerung der Wasserkonzessionen stattfand – übernahm niemand der Familie Sarasin seinen Platz im Verwaltungsrat der KWB.

 

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